Gut informiert: Solarstrom für das Eigenheim

admin
von admin Mai 27, 2014 09:38

Gut informiert: Solarstrom für das Eigenheim

Selbstverständlich, mit einer Solaranlage soll der Umwelt geholfen werden. Trotzdem möchten Eigenheimbesitzer mit der Investition in Solarstrom auch Geld verdienen. Vor dem Kauf muss daher abgewogen werden, ob mit der Anlage auch eine attraktive Rendite erwirtschaftet werden kann. Dazu müssen die Kosten ins Verhältnis zu den zu erwarteten Einnahmen gesetzt werden.

Welchen Neigungswinkel hat Ihr Dach?

Der Staat hat Interesse daran, Solarstrom zu fördern. Aus diesem Grund unterstützt er mit der Einspeisevergütung Anlagen, mit denen Investoren Ökostrom produzieren. Für zwanzig Jahre erhalten Sie in gleicher Höhe jeweils den Satz zum Zeitpunkt der Installation – Solaranlagen stellen dadurch eine planbare Investition dar.

Die Vergütung berechnet sich pro Kilowattstunde, sodass Sie bei einer Renditerechnung den geschätzten Jahresertrag zugrunde legen müssen. Dieser hängt von unterschiedlichen Faktoren ab:

  • Zunächst stellt sich die Frage, wie viele Stunden die Sonne in Ihrer Region durchschnittlich scheint. Süddeutsche Standorte schneiden hierbei selbstverständlich besser ab als norddeutsche Regionen.
  • Weiterhin ist die Ausrichtung Ihres Dachs ein entscheidender Faktor: Das Dach sollte möglichst nach Süden zeigen, leichte Abweichungen gehen aber auch. Bei einem Neigungswinkel zwischen 30 und 45 Grad erzielen Sie die höchsten Erträge.
  • Auf der Grundlage Ihrer Daten und der gewählten Anlagegröße kann Ihnen ein Energieexperte eine Renditeschätzung vorlegen.

Ein genauer Blick auf die Kosten

Um die Kosten sinnvoll gegenüberzustellen, bedarf es einen Kostenplan. So hängt die Rendite zum Beispiel von dem Betrag ab, den Sie für die Anlage, den Wechselrichter sowie für die Installation aufwenden. Darüber hinaus sollten Sie in Ihre Rechnung mit einbeziehen, dass Techniker die Anlage regelmäßig warten müssen.

Schließlich fließt die Finanzierung einer Solaranlage in die Berechnung ein. Die Banken bieten zurzeit günstige Konditionen für einen Solarkredit an – greifen Sie darauf zurück, auch wenn Sie eigentlich das Geld zur Verfügung hätten. So sind zum Beispiel die Förderkredite der öffentlich-rechtlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau, deren Zinssätze deutlich unter Marktniveau liegen, besonders interessant. Doch beachten Sie: Ihrem Antrag wird nur stattgegeben, wenn Sie ihn vor der Installation stellen.

Die Rendite ist entscheidend

Der Kauf der Anlage, die Installation, die Wartung der Anlage und der Solarkredit bei Ihrer Bank – diese Punkt stehen auf der Ausgabenseite. Möchten Sie nun die Rendite einer möglichen Solaranlage berechnen, müssen Sie zunächst den wahrscheinlichen Ertrag schätzen. In diese Berechnung laufen die Anzahl der Sonnenstunden sowie die Ausrichtung Ihres Dachs mit ein. Für den produzierten Strom erhalten Sie dann, für zwanzig Jahre, eine garantierte Einspeisevergütung vom Staat.

Fotourheber: Thinkstock, iStock, Andreas Weber

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von admin Mai 27, 2014 09:38

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