Umschuldung einer Immobilienfinanzierung

admin
von admin April 12, 2011 18:04

Umschuldung einer Immobilienfinanzierung

Eine Umschuldung bedeutet, dass ein bestehender Kredit durch einen neuen abgelöst wird. Dieses kann auch bei der Immobilienfinanzierung erfolgen. Allerdings erlauben es Banken nicht immer oder verlangen sie hohe Gebühren für die Ablöse der Restschuld. Für viele Immobilienbesitzer aber kann es von Vorteil sein, die Finanzierung umzuschulden. Die Gründe dafür können folgende sein:
– Aktuell bessere Kreditzinsen, daher Kostenersparnis,
– Aufstockung eines bestehenden Kredits, einfacher höhere Summen zu erzielen,
– eine Anschlussfinanzierung ist erforderlich.

Umschuldung einer bestehenden Finanzierung

Der Kreditnehmer verpflichtet sich, für die genannte Zinsbindung auch den Kredit der Bank zu nutzen. Es kann eine Umschuldung des Kredits nicht so einfach erfolgen. Banken erlauben es nicht, dass die Immobilienfinanzierung abgelöst wird, da ihnen auch Zinseinnahmen entgehen. Und sie müssen rechtlich gesehen auch der Umschuldung nicht zustimmen. Ausnahmen bleiben bestehen. Eine Ausnahme kann sein, dass die Immobilie verkauft werden soll oder muss. In diesen Fällen ist der Kreditnehmer berechtigt, den Kredit vorzeitig abzulösen. Es muss aber gewährleistet sein, dass die Kreditsumme auch an die Bank zurückgezahlt werden kann. Dieses kann auch mit einer anderen Finanzierung erfolgen. Den Kreditinstituten ist dieses egal.
Für den Fall, dass die Zinsbindung länger als 10 Jahre andauert, kann der Kreditnehmer von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Der Staat sieht vor, dass die Kreditnehmer wegen der langen Bindungsfrist benachteiligt werden, und erlauben es einmalig, dass der Kredit mit dem Ablauf der 10-Jahresfrist umgeschuldet werden kann. Dem Kreditnehmer aber ist es zu empfehlen, dass er vorher genau die Entwicklung der Zinsen beachtet und auch einen online Finanzierungsvergleich nutzt. Dieser wird die aktuellen Konditionen angeben und wird so zeigen, ob eine neue Finanzierung die Kosten senken kann. Beachtet werden sollte auch, dass die Umschuldung an sich Geld kostet. Banken verlangen unter Umständen eine Vorfälligkeitsentschädigung für den Aufwand der Kreditablöse und das neue Kreditinstitut wird Bearbeitungsgebühren, etc. in Rechnung stellen. Diese Kosten sollten auch bei der Berechnung berücksichtigt werden.

Umschuldung zum Ende der Zinsbindungsfrist

Zum Ende der Zinsbindungsfrist ist es den Kreditnehmern zu empfehlen, sich frühzeitig über die Entwicklung der Zinsen zu informieren. Die Anschlussfinanzierung wird den bestehenden Kredit umschulden, sodass es gut ist, die aktuellen Zinsen zu kennen. Das kreditgebende Institut wird den Kreditnehmer frühzeitig auf das Ende der Laufzeit aufmerksam machen, aber sollte der Kreditnehmer schon vorher aktiv werden und sich nach Alternativen umsehen. Der online Finanzierungsvergleich wird ermitteln, wie die aktuellen Konditionen stehen. Sollte eine andere Bank einen besseren Zinssatz anbieten, dann kann die Umschuldung der Baufinanzierung schnell und ohne Probleme erfolgen.

Foto: sizta – Fotolia

admin
von admin April 12, 2011 18:04