Zahlen oder abbezahlen: Wann lohnt sich der Kauf einer Immobilie?

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von admin April 29, 2016 14:08

Zahlen oder abbezahlen: Wann lohnt sich der Kauf einer Immobilie?

Für viele Deutsche ist die eigene Wohnung oder das eigene Haus ein Lebenstraum. Doch wann lohnt sich der Kauf einer Wohnung oder gar eines Hauses? Wann ist es sinnvoll, sein Wohneigentum auch selbst zu bewohnen? Fragen, zu denen es mehr als eine Antwort gibt.

Eine Fülle von Faktoren entscheiden

Ob das Kaufen einer Immobilie dem Wohnen zur Miete vorzuziehen ist, hängt von vielen Faktoren ab: Zu ihnen gehören das eigene finanzielle Polster, das monatliche Einkommen, aber auch die Kaufpreise und der Mietenspiegel in der Wunschregion. Zudem besitzen beide Arten des Wohnens und Lebens Vor- und Nachteile. Zu den Vorteilen gehören unter anderem die Tatsache, das Wohneigentum Geldanlage, Altersvorsorge und ein Dach über dem Kopf zugleich ist, das man mietfrei wohnt und mit etwas Glück mit einer Wertsteigerung rechnen kann. Zu den Nachteilen zählen erschwerte Bedingungen bei einem beruflichen Ortswechsel, anfallende Rechnungen bei Renovierungen und Instandsetzungen sowie ein in zeitlicher und organisatorischer Hinsicht erschwerter Auszug, zum Beispiel bei Konflikten mit den Nachbarn. Beim Informieren in der Planungsphase vor einem Immobilienkauf ist es allerdings einfacher geworden: Fachlichen Rat zur Finanzierung kann man sich heute bei Bausparkassen wie dieser online oder im persönlichen Gespräch holen. Auch Bankberater oder unabhängige Finanzdienstleister können hier helfen.

Wichtig: Miete und Kosten für den Kauf vorab vergleichen

Bei der Frage „Mieten oder Kaufen“ ist ein Vergleich zur Entscheidungsfindung wichtig: Nämlich die Frage, wieviel Miete man während der Finanzierungsphase gezahlt hätte. Wenn man in einem Finanzierungszeitraum von zehn Jahren über 135.000 Euro an Kaltmiete gezahlt hat, im selben Zeitraum aber nur 125.000 Euro an Darlehensraten, die aufgrund der Zinsbindung garantiert konstant bleiben, wäre man als Immobilienkäufer günstiger gefahren. Zudem hätte man als Käufer mit den 125.000 Euro Eigentum gebildet, was bei der Mietzahlung natürlich nicht der Fall ist. Und: Gewinnt die Immobilie an Wert, ist der Zuwachs an Vermögen natürlich noch größer.

Bildquelle: Thinkstock, 475902405, iStock, AlexRaths

 

 

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von admin April 29, 2016 14:08

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