Nebenkosten bei einer Immobilie: Damit ist zu rechnen

admin
von admin Januar 19, 2012 08:31

Nebenkosten bei einer Immobilie: Damit ist zu rechnen

Der deutsche Immobilienmarkt erlebt einen neuen Boom. Die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser sind mehrheitlich ebenso gestiegen wie die Mieten. Zum Mietzins kommen stets Nebenkosten hinzu. Aufgrund der kontinuierlich gestiegenen Nebenkosten werden diese bereits als zweite Miete bezeichnet.

Bei Anmietung einer Immobilie sollte daher stets auf die Nebenkosten geachtet werden. Diese setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen und können je nach Immobilie variieren. Grundsätzlich berücksichtigen die Nebenkosten sämtliche Betriebskosten, die für den Erhalt, das Eigentum und die Nutzung einer Immobilie notwendig sind. Zu diesen Betriebskosten gehören unter anderem die Kosten für Beleuchtung, Müllabfuhr, sämtliche Gebäudeversicherungen, Schornsteinreinigung, Entwässerung, Straßen- und Fußwegreinigung.

Umlagefähig, oder nicht?

Unterschieden wird innerhalb der Nebenkosten zwischen umlagefähigen Kosten und denen, die nicht umgelegt werden können. Kosten, die nicht umlagefähig sind, müssen demnach vom Eigentümer getragen werden und können nicht auf die Mieter umgelegt werden. Hierzu zählen unter anderem die Kosten für die Instandhaltung der Immobilie und auch die Gebühren für eine eingesetzte Hausverwaltung. Zu den umlagefähigen Betriebskosten zählen unter anderem Grundsteuer, Ungezieferbekämpfung und – falls vorhanden – ein Hauswart.

Eine Besonderheit bei den Betriebskosten gilt es ebenfalls zu berücksichtigen: Manche Nebenkosten beinhalten bereits eine Heizkostenvorauszahlung und sind dementsprechend höher. Dies ist stets der Fall, wenn die Immobilie durch Verwendung einer Zentralheizung beheizt werden kann. Bei einer Etagenheizung müssen die Mieter einen Vertrag mit einem Energieversorger ihrer Wahl abschließen.

Und der Durchschnitt?

Im Jahr 2009 lagen die durchschnittlichen Nebenkosten bei etwa 2,10 Euro pro Quadratmeter für Immobilien. Die Nebenkosten, die bereits eine Heizkostenvorauszahlung beinhalteten, schlugen mit 2,94 Euro zu Buche. Dies bedeutet zum Beispiel, dass zu einer Mietwohnung mit circa 80 Quadratmetern zu der vereinbarten Miete Nebenkosten in Höhe von 168 Euro anfallen, bei einer gemieteten Immobilie mit Zentralheizung entspräche dies durchschnittlichen Nebenkosten von über 235,20 Euro. Die Nebenkosten pro Quadratmeter unterscheiden sich unter anderem von Region zu Region und der Art der Immobilie.

admin
von admin Januar 19, 2012 08:31

Anzeige