Hausbau: Alles, was Sie über Bautrocknung wissen müssen

admin
von admin September 23, 2013 19:53

Hausbau: Alles, was Sie über Bautrocknung wissen müssen

Ein Neubau hat im ersten Jahr nach seiner Fertigstellung noch extrem viel Feuchtigkeit, sowohl im Mauerwerk, als auch in den Fugen und Ritzen gespeichert. Daher muss man gerade in den ersten Monaten viel lüften und entsprechend heizen. Um Folgeschäden zu vermeiden, sollten Sie eine Bautrocknung am besten vom Fachmann durchführen lassen.




Feuchte Neubauten begünstigen Schimmelpilzbildung

Nehmen Sie die notwendige Bautrocknung nicht ernst genug, bilden sich oft für Jahre hässlichen Feuchtstellen. Nicht nur die Optik, auch Ihre Gesundheit als Bewohner leidet unter Bauschäden durch Feuchtigkeit. Vielfach achten Bauherren bei der Errichtung ihres Hauses nicht darauf, dass es in der Bauphase im Dach und an Balkonen zu Wassereinbrüchen kommt, die behandelt werden müssen. Schnell kommt es hinter Schrankwänden und Gardinen zur Schimmelpilzbildung. Verlegen Sie auf zu feuchtem Estrich zu früh Parkett oder Linoleum, schlägt dieses Blasen und wölbt sich. Bald ist eine umfangreiche Sanierung erforderlich. Die Bautrocknung sollten Sie von einem Fachmann durchführen lassen, er verfügt über die richtigen Geräte wie Mikrowellentrockner, Bauheizer oder Kondensationstrockner. Die Dauer und der Zeitpunkt der Bautrocknung entscheiden darüber, ob Bauschäden vermieden werden oder vorprogrammiert sind.

Bautrocknung werden Feuchtstellen vermieden

Die korrekte Trocknung eines Neubaus sollte in einem möglichst geschlossenen System stattfinden. Bereits eine Woche nachdem der Estrich verlegt wurde können Sie mit der Austrocknung beginnen. Alle Fenster und Türen müssen geschlossen sein, große Spalten sollten Sie mit Dämmmaterial ausstopfen. Die Raumtemperatur zur Trocknung sollte zwischen 10 °C und 23°C liegen. Je besser der Neubau geschlossen ist, desto einfacher wird die ideale Luftfeuchtigkeit erreicht. Erfolgt die Trocknung des Neubaus zu schnell, besteht die Gefahr von Rissen im Putz. Die Dauer der Bautrocknung hängt vom Grad der Restbaufeuchte ab. Der Fachmann kann auf Wunsch Messungen durchführen und damit recht genaue Angaben über den Fortschritt der Trocknung machen. Sie können die Trocknungsgeräte durchschnittlich nach zwei Wochen abbauen lassen.

Die Neubautrocknung sorgt für gesundes Raumklima

Wird eine Bautrocknung fachgerecht durchgeführt, nehmen weder schwimmende Estriche noch frisch verputzte Wände Schaden. Hierfür können Sie sich den Rat beim Bauberater oder Trocknungstechniker einholen. Eine korrekt durchgeführte Bautrocknung verhindert Staunässe und künftige Schimmelbildung. Das Raumklima im Neubau wird angenehm und die Gesundheit aller Bewohner gewährleistet.

Bild gestellt von: Mandy Köppen – Fotolia

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von admin September 23, 2013 19:53

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