Bauboom in Deutschland treibt Immobilienpreise in die Höhe

admin
von admin Juni 9, 2017 15:02

Bauboom in Deutschland treibt Immobilienpreise in die Höhe

Aktuell wird in Deutschland so viel gebaut wie selten zuvor, denn die Nachfrage nach Wohnraum wird immer größer. Das hat natürlich zur Folge, dass die Immobilienpreise immer weiter ansteigen. In den vergangenen Jahren wurden die Preise in vielen Großstädten wie München, Frankfurt oder Düsseldorf um teilweise bis zu 50 Prozent angehoben. Die Frage nach einer sogenannten Immobilienblase wird immer öfter gestellt.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat im Jahr 2008 eine Untersuchung durchgeführt und dabei festgestellt, dass die Preise für Immobilien zwischen den Jahren 1974 und 2005 tatsächlich gefallen sind, was durch die Inflation bedingt war. Immobilienbesitzer in Deutschland hatten in diesem Zeitraum keine Möglichkeit zum Ausgleich der Inflation, doch auch in der Schweiz, in Japan und in Kanada sah es nicht anders aus. Bis kurz vor der Wiedervereinigung waren in Deutschland die Immobilienpreise stets weiter gefallen. In den letzten Jahren sind die Immobilienpreise deshalb vergleichsweise stark angestiegen.

Tipps für die Finanzierung einer Immobilie – Das ist bei der Kostenkalkulation zu berücksichtigen

Eine Immobilie kostet einiges an Geld, aus diesem Grund muss zunächst die Finanzlage überprüft werden. Ist man auf der Suche nach einer stabilen Wertanlage und möchte diese später eventuell auch weitervererben, dann lohnt sich der Kauf eines Hauses definitiv. Auch als Altersvorsorge ist ein Hauskauf auf jeden Fall denkbar, sofern man es bis zum Eintritt ins Rentenalter abbezahlen kann und dann nur noch die laufenden Betriebskosten anfallen.

An Eigenkapital sollten 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises vorhanden sein, es ist außerdem unbedingt auf eine angemessene Laufzeit und gute Zinsbedingungen zu achten, wenn man einen Kredit aufnehmen möchte. Bevor es an die Suche eines geeigneten Objekts geht, müssen Einnahmen und Ausgaben exakt aufgelistet werden, nur so kann man feststellen, wie hoch die monatlichen Raten maximal sein dürfen, ohne dabei ins Schleudern zu geraten.

Zu berücksichtigen sind auch die Nebenkosten für Strom, Abwasser, Gebäudeversicherungen, Müllentsorgung, Grundsteuer usw. Natürlich werden auch hin und wieder Reparaturen notwendig sein, deshalb ist auch an ausreichend Rücklagen zu denken. Ein sicherer Arbeitsplatz muss selbstverständlich vorhanden sein, doch auch diesen kann man theoretisch verlieren, auch in diesem Fall muss der Kredit weiter getilgt werden.

Grundsätzlich sollten mehrere Finanzierungsangebote eingeholt werden, damit man die Konditionen sorgfältig vergleichen kann. Zu knapp darf man auf keinen Fall kalkulieren, sonst könnte man unter Umständen eine böse Überraschung erleben.

Die Mähren AG ist ein Immobilienunternehmen in Berlin und agiert seit dem Jahr 2002 als Investor beim An- und Verkauf von Immobilien. Hauptsächlich wird in Immobilien in der Bundeshauptstadt investiert, mittlerweile kann man aber auch Immobilien in vielen Städten in Ost- und Mitteldeutschland anbieten. Dank des Know-hows und eines riesigen Portfolios können Interessenten sicher sein, hier den richtigen Ansprechpartner für den Erwerb einer Immobilie zu haben und sich nicht vor dem Platzen einer Immobilienblase fürchten zu müssen.

So könnte die Zukunft auf dem deutschen Immobilienmarkt aussehen

In Deutschland gibt es zum Beispiel eine zunehmende Überalterung, viele Rentner halten ihre Immobilie nicht weiter, da es finanziell eventuell nicht mehr möglich ist. Käufer und Mieter werden zur gleichen Zeit immer weniger, denn es fehlt an Nachwuchs und die Zahl der Single-Haushalte nimmt immer weiter zu.

In den nächsten Jahren werden viele Immobilien aus der Nachkriegsgeneration an die Nachfahren vererbt, davon wird ein Großteil verkauft werden, was wiederum zu einer geringeren Nachfrage und einem größeren Angebot an Immobilien führt. Viele Immobilienbesitzer können sich ihr Objekt nur leisten, weil die Zinsen aktuell extrem niedrig sind. Selbst wenn diese Zinsen von derzeit etwa einem Prozent auf immer noch günstige drei Prozent steigen würden, wäre das eine Verdreifachung der Zinskosten.

Bild: Thinkstock, 475902405, iStock, AlexRaths

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von admin Juni 9, 2017 15:02

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